Fahnentr ger Defile I

Fahnenträger (Defile I)
Fahnentr ger Defile I Lyrics

Song Fahnenträger (Defile I)
Artist Von Thronstahl
Album Thorak
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[02:11.43] Ich trage die Fahne.
[02:15.09] Ich trage die Fahne.
[02:20.76] Ich trage die Fahne.
[02:29.69] Im Vorsaal über einem Sessel hängt der Waffenrock,
[02:32.04] das Bandelier und der Mantel von dem von Langenau.
[02:35.31] Seine Handschuhe liegen auf dem Fußboden.
[02:37.95] Seine Fahne steht steil, gelehnt an das Fensterkreuz.
[02:41.32] Sie ist schwarz und schlank.
[02:44.16] Draußen jagt ein Sturm über den Himmel hin und macht
[02:46.23] Stücke aus der Nacht, weiße und schwarze.
[02:50.25] Der Mondschein geht wie ein langer Blitz vorbei,
[02:53.78] und die reglose Fahne hat unruhige Schatten.
[02:57.80] Sie träumt.
[03:03.65] Ist das der Morgen?
[03:07.05] Welche Sonne geht auf?
[03:10.44] Wie groß ist die Sonne.
[03:13.47] Sind das Vögel?
[03:15.90] Ihre Stimmen sind überall.
[03:20.26] Alles ist hell, aber es ist kein Tag.
[03:22.93] Alles ist laut, aber es sind nicht Vogelstimmen.
[03:26.06] Das sind die Balken, die leuchten.
[03:28.60] Das sind die Fenster, die schrein.
[03:29.59] Und sie schrein, rot, in die Feinde hinein,
[03:31.71] die draußen stehn im flackernden Land, schrein Brand.
[03:35.70] Und mit zerrissenem Schlaf im Gesicht drängen sich alle,
[03:37.74] halb Eisen, halb nackt, von Zimmer zu Zimmer,
[03:39.49] von Trakt zu Trakt und suchen die Treppe.
[03:41.92] Und mit verschlagenem Atem stammeln Hörner im Hof: Sammeln, sammeln!
[03:45.97] Und bebende Trommeln.
[03:49.31] Aber die Fahne ist nicht dabei.
[03:59.42] Er läuft um die Wette mit brennenden Gängen,
[04:00.83] durch Türen, die ihn glühend umdrängen, über Treppen,
[04:03.97] die ihn versengen, bricht er aus aus dem rasenden Bau.
[04:08.36] Auf seinen Armen trägt er die Fahne wie eine weiße,
[04:10.16] bewußtlose Frau. Und er findet ein Pferd,
[04:12.87] und es ist wie ein Schrei - über alles dahin und an
[04:15.33] allem vorbei, auch an den Seinen.
[04:17.73] Und da kommt auch die Fahne wieder zu sich
[04:19.95] und niemals war sie so königlich;
[04:22.62] und jetzt sehn sie sie alle, fern voran,
[04:25.41] und erkennen den hellen,
[04:26.07] helmlosen Mann und erkennen die Fahne...
[04:29.91] Aber da fängt sie zu scheinen an,
[04:32.75] wirft sich hinaus und wird groß und rot ...
[04:40.36] Da brennt ihre Fahne mitten im Feind, und sie jagen ihr nach.
[04:55.38] Der Waffenrock ist im Schlosse verbrannt,
[04:58.77] der Brief und das Rosenblatt einer fremden Frau.
[05:13.24] Im nächsten Frühjahr (es kam traurig und kalt) ritt ein
[05:19.33] Kurier des Freiherrn von Pirovano langsam in Langenau ein.
[05:27.72] Dort hat er eine alte Frau weinen sehen.
[02:11.43] Ich trage die Fahne.
[02:15.09] Ich trage die Fahne.
[02:20.76] Ich trage die Fahne.
[02:29.69] Im Vorsaal ü ber einem Sessel h ngt der Waffenrock,
[02:32.04] das Bandelier und der Mantel von dem von Langenau.
[02:35.31] Seine Handschuhe liegen auf dem Fu boden.
[02:37.95] Seine Fahne steht steil, gelehnt an das Fensterkreuz.
[02:41.32] Sie ist schwarz und schlank.
[02:44.16] Drau en jagt ein Sturm ü ber den Himmel hin und macht
[02:46.23] Stü cke aus der Nacht, wei e und schwarze.
[02:50.25] Der Mondschein geht wie ein langer Blitz vorbei,
[02:53.78] und die reglose Fahne hat unruhige Schatten.
[02:57.80] Sie tr umt.
[03:03.65] Ist das der Morgen?
[03:07.05] Welche Sonne geht auf?
[03:10.44] Wie gro ist die Sonne.
[03:13.47] Sind das V gel?
[03:15.90] Ihre Stimmen sind ü berall.
[03:20.26] Alles ist hell, aber es ist kein Tag.
[03:22.93] Alles ist laut, aber es sind nicht Vogelstimmen.
[03:26.06] Das sind die Balken, die leuchten.
[03:28.60] Das sind die Fenster, die schrein.
[03:29.59] Und sie schrein, rot, in die Feinde hinein,
[03:31.71] die drau en stehn im flackernden Land, schrein Brand.
[03:35.70] Und mit zerrissenem Schlaf im Gesicht dr ngen sich alle,
[03:37.74] halb Eisen, halb nackt, von Zimmer zu Zimmer,
[03:39.49] von Trakt zu Trakt und suchen die Treppe.
[03:41.92] Und mit verschlagenem Atem stammeln H rner im Hof: Sammeln, sammeln!
[03:45.97] Und bebende Trommeln.
[03:49.31] Aber die Fahne ist nicht dabei.
[03:59.42] Er l uft um die Wette mit brennenden G ngen,
[04:00.83] durch Tü ren, die ihn glü hend umdr ngen, ü ber Treppen,
[04:03.97] die ihn versengen, bricht er aus aus dem rasenden Bau.
[04:08.36] Auf seinen Armen tr gt er die Fahne wie eine wei e,
[04:10.16] bewu tlose Frau. Und er findet ein Pferd,
[04:12.87] und es ist wie ein Schrei ü ber alles dahin und an
[04:15.33] allem vorbei, auch an den Seinen.
[04:17.73] Und da kommt auch die Fahne wieder zu sich
[04:19.95] und niemals war sie so k niglich
[04:22.62] und jetzt sehn sie sie alle, fern voran,
[04:25.41] und erkennen den hellen,
[04:26.07] helmlosen Mann und erkennen die Fahne...
[04:29.91] Aber da f ngt sie zu scheinen an,
[04:32.75] wirft sich hinaus und wird gro und rot ...
[04:40.36] Da brennt ihre Fahne mitten im Feind, und sie jagen ihr nach.
[04:55.38] Der Waffenrock ist im Schlosse verbrannt,
[04:58.77] der Brief und das Rosenblatt einer fremden Frau.
[05:13.24] Im n chsten Frü hjahr es kam traurig und kalt ritt ein
[05:19.33] Kurier des Freiherrn von Pirovano langsam in Langenau ein.
[05:27.72] Dort hat er eine alte Frau weinen sehen.
[02:11.43] Ich trage die Fahne.
[02:15.09] Ich trage die Fahne.
[02:20.76] Ich trage die Fahne.
[02:29.69] Im Vorsaal ü ber einem Sessel h ngt der Waffenrock,
[02:32.04] das Bandelier und der Mantel von dem von Langenau.
[02:35.31] Seine Handschuhe liegen auf dem Fu boden.
[02:37.95] Seine Fahne steht steil, gelehnt an das Fensterkreuz.
[02:41.32] Sie ist schwarz und schlank.
[02:44.16] Drau en jagt ein Sturm ü ber den Himmel hin und macht
[02:46.23] Stü cke aus der Nacht, wei e und schwarze.
[02:50.25] Der Mondschein geht wie ein langer Blitz vorbei,
[02:53.78] und die reglose Fahne hat unruhige Schatten.
[02:57.80] Sie tr umt.
[03:03.65] Ist das der Morgen?
[03:07.05] Welche Sonne geht auf?
[03:10.44] Wie gro ist die Sonne.
[03:13.47] Sind das V gel?
[03:15.90] Ihre Stimmen sind ü berall.
[03:20.26] Alles ist hell, aber es ist kein Tag.
[03:22.93] Alles ist laut, aber es sind nicht Vogelstimmen.
[03:26.06] Das sind die Balken, die leuchten.
[03:28.60] Das sind die Fenster, die schrein.
[03:29.59] Und sie schrein, rot, in die Feinde hinein,
[03:31.71] die drau en stehn im flackernden Land, schrein Brand.
[03:35.70] Und mit zerrissenem Schlaf im Gesicht dr ngen sich alle,
[03:37.74] halb Eisen, halb nackt, von Zimmer zu Zimmer,
[03:39.49] von Trakt zu Trakt und suchen die Treppe.
[03:41.92] Und mit verschlagenem Atem stammeln H rner im Hof: Sammeln, sammeln!
[03:45.97] Und bebende Trommeln.
[03:49.31] Aber die Fahne ist nicht dabei.
[03:59.42] Er l uft um die Wette mit brennenden G ngen,
[04:00.83] durch Tü ren, die ihn glü hend umdr ngen, ü ber Treppen,
[04:03.97] die ihn versengen, bricht er aus aus dem rasenden Bau.
[04:08.36] Auf seinen Armen tr gt er die Fahne wie eine wei e,
[04:10.16] bewu tlose Frau. Und er findet ein Pferd,
[04:12.87] und es ist wie ein Schrei ü ber alles dahin und an
[04:15.33] allem vorbei, auch an den Seinen.
[04:17.73] Und da kommt auch die Fahne wieder zu sich
[04:19.95] und niemals war sie so k niglich
[04:22.62] und jetzt sehn sie sie alle, fern voran,
[04:25.41] und erkennen den hellen,
[04:26.07] helmlosen Mann und erkennen die Fahne...
[04:29.91] Aber da f ngt sie zu scheinen an,
[04:32.75] wirft sich hinaus und wird gro und rot ...
[04:40.36] Da brennt ihre Fahne mitten im Feind, und sie jagen ihr nach.
[04:55.38] Der Waffenrock ist im Schlosse verbrannt,
[04:58.77] der Brief und das Rosenblatt einer fremden Frau.
[05:13.24] Im n chsten Frü hjahr es kam traurig und kalt ritt ein
[05:19.33] Kurier des Freiherrn von Pirovano langsam in Langenau ein.
[05:27.72] Dort hat er eine alte Frau weinen sehen.
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