Minnesang

Minnesang Lyrics

Song Minnesang
Artist Sopor Æternus & the Ensemble of Shadows
Album Flowers In Formaldehyde
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[00:00.000] 作词 : Anna-Varney Cantodea
[00:01.000] 作曲 : Anna-Varney Cantodea
[00:04.983] Oh, wie gern’ würd’ er Euch künden
[00:07.810] von der Welt und wie er sie sieht,
[00:09.859] doch wie könnte von etwas er sprechen,
[00:12.692] von dem er absolut nichts versteht?!
[00:15.079] Wie gern’ würd’ er Euch singen, von der Liebe,
[00:18.430] die alles durchwebt,
[00:19.819] doch ihm bleibt nur die traurige Klage,
[00:22.019] denn noch keinen Tag hat er’s erlebt.
[00:44.733] Ach, wie gern’ würd’ er Euch
[00:46.253] preisen von der Freiheit unendlichem Glück,
[00:49.209] doch strafen dann seine eig’nen Ketten
[00:51.913] ihn Lügen bei jedem Schritt.
[00:54.124] Gar wohlbehaust sein Leben,
[00:56.934] und dies gibt ihm die Möglichkeit,
[00:59.004] leidend im Dunkel langzuliegen,
[01:01.833] pflegend nur die Traurigkeit.
[01:24.555] Minnesang, oh Minnesang,
[01:28.985] unser Arsch ist fett, uns’re Nase lang.
[01:34.584] Von garnichts handelt dieses Lied,
[01:39.395] da Einfalt nun mal nichts gebiert.
[02:23.728] Von allen Melodien
[02:25.689] hat die traurigste für sich erwählt,
[02:28.569] denn sie gleicht so sehr seinem Wesen
[02:30.499] und dem maßlosen Leid, das ihn quält.
[02:33.038] Eine Sage von Monstern und Feen, ja,
[02:35.589] von Helden auch und Zauberkraft,
[02:38.009] von Bestimmung, von Zufall und Wundt.
[02:40.138] und dem Schläfer, der am End’ erwacht.
[02:43.198] Ja, all dies steht geschrieben schon
[02:45.655] in dem Buch, das man Schicksal nennt,
[02:48.208] und obgleich schon vor Zeiten ersonnen,
[02:50.558] seinen Ausgang hier doch niemand kennt.
[02:52.858] Ein Buch, das sich in Schweigen hüllt,
[02:55.599] seine Zeilen beim Lesen erst entstehen,
[02:58.038] damit die neugierig blättern’d’ Hand
[03:00.527] nichts als leere Seiten soll seh’n.
[03:03.469] Minnesang, oh Minnesang,
[03:08.007] wenn das Ende naht,
[03:10.838] wird’s uns doch schrecklich bang.
[03:12.958] Von garnichts handelt dieses Lied,
[03:18.578] weil Einfalt nun mal nichts gebiert.
[00:00.000] zuo ci : AnnaVarney Cantodea
[00:01.000] zuo qu : AnnaVarney Cantodea
[00:04.983] Oh, wie gern' wü rd' er Euch kü nden
[00:07.810] von der Welt und wie er sie sieht,
[00:09.859] doch wie k nnte von etwas er sprechen,
[00:12.692] von dem er absolut nichts versteht?!
[00:15.079] Wie gern' wü rd' er Euch singen,  von der Liebe,
[00:18.430] die alles durchwebt,
[00:19.819] doch ihm bleibt nur die traurige Klage,
[00:22.019] denn noch keinen Tag hat er' s erlebt.
[00:44.733] Ach, wie gern' wü rd' er Euch
[00:46.253] preisen von der Freiheit unendlichem Glü ck,
[00:49.209] doch strafen dann seine eig' nen Ketten
[00:51.913] ihn Lü gen bei jedem Schritt.
[00:54.124] Gar wohlbehaust sein Leben,
[00:56.934] und dies gibt ihm die M glichkeit,
[00:59.004] leidend im Dunkel langzuliegen,
[01:01.833] pflegend nur die Traurigkeit.
[01:24.555] Minnesang, oh Minnesang,
[01:28.985] unser Arsch ist fett, uns' re Nase lang.
[01:34.584] Von garnichts handelt dieses Lied,
[01:39.395] da Einfalt nun mal nichts gebiert.
[02:23.728] Von allen Melodien
[02:25.689] hat die traurigste fü r sich erw hlt,
[02:28.569] denn sie gleicht so sehr seinem Wesen
[02:30.499] und dem ma losen Leid,  das ihn qu lt.
[02:33.038] Eine Sage von Monstern und Feen, ja,
[02:35.589] von Helden auch und Zauberkraft,
[02:38.009] von Bestimmung, von Zufall und Wundt.
[02:40.138] und dem Schl fer,  der am End' erwacht.
[02:43.198] Ja, all dies steht geschrieben schon
[02:45.655] in dem Buch, das man Schicksal nennt,
[02:48.208] und obgleich schon vor Zeiten ersonnen,
[02:50.558] seinen Ausgang hier doch niemand kennt.
[02:52.858] Ein Buch, das sich in Schweigen hü llt,
[02:55.599] seine Zeilen beim Lesen erst entstehen,
[02:58.038] damit die neugierig bl ttern' d' Hand
[03:00.527] nichts als leere Seiten soll seh' n.
[03:03.469] Minnesang, oh Minnesang,
[03:08.007] wenn das Ende naht,
[03:10.838] wird' s uns doch schrecklich bang.
[03:12.958] Von garnichts handelt dieses Lied,
[03:18.578] weil Einfalt nun mal nichts gebiert.
[00:00.000] zuò cí : AnnaVarney Cantodea
[00:01.000] zuò qǔ : AnnaVarney Cantodea
[00:04.983] Oh, wie gern' wü rd' er Euch kü nden
[00:07.810] von der Welt und wie er sie sieht,
[00:09.859] doch wie k nnte von etwas er sprechen,
[00:12.692] von dem er absolut nichts versteht?!
[00:15.079] Wie gern' wü rd' er Euch singen,  von der Liebe,
[00:18.430] die alles durchwebt,
[00:19.819] doch ihm bleibt nur die traurige Klage,
[00:22.019] denn noch keinen Tag hat er' s erlebt.
[00:44.733] Ach, wie gern' wü rd' er Euch
[00:46.253] preisen von der Freiheit unendlichem Glü ck,
[00:49.209] doch strafen dann seine eig' nen Ketten
[00:51.913] ihn Lü gen bei jedem Schritt.
[00:54.124] Gar wohlbehaust sein Leben,
[00:56.934] und dies gibt ihm die M glichkeit,
[00:59.004] leidend im Dunkel langzuliegen,
[01:01.833] pflegend nur die Traurigkeit.
[01:24.555] Minnesang, oh Minnesang,
[01:28.985] unser Arsch ist fett, uns' re Nase lang.
[01:34.584] Von garnichts handelt dieses Lied,
[01:39.395] da Einfalt nun mal nichts gebiert.
[02:23.728] Von allen Melodien
[02:25.689] hat die traurigste fü r sich erw hlt,
[02:28.569] denn sie gleicht so sehr seinem Wesen
[02:30.499] und dem ma losen Leid,  das ihn qu lt.
[02:33.038] Eine Sage von Monstern und Feen, ja,
[02:35.589] von Helden auch und Zauberkraft,
[02:38.009] von Bestimmung, von Zufall und Wundt.
[02:40.138] und dem Schl fer,  der am End' erwacht.
[02:43.198] Ja, all dies steht geschrieben schon
[02:45.655] in dem Buch, das man Schicksal nennt,
[02:48.208] und obgleich schon vor Zeiten ersonnen,
[02:50.558] seinen Ausgang hier doch niemand kennt.
[02:52.858] Ein Buch, das sich in Schweigen hü llt,
[02:55.599] seine Zeilen beim Lesen erst entstehen,
[02:58.038] damit die neugierig bl ttern' d' Hand
[03:00.527] nichts als leere Seiten soll seh' n.
[03:03.469] Minnesang, oh Minnesang,
[03:08.007] wenn das Ende naht,
[03:10.838] wird' s uns doch schrecklich bang.
[03:12.958] Von garnichts handelt dieses Lied,
[03:18.578] weil Einfalt nun mal nichts gebiert.
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