Lycia Atmet toten Odem lebend aus Fleischlose Lippen, lange schwarze Zunge Trinkt Zucker im Tee durch einen Spiegel Ein dunkles Wort gesprochen Es klagt der Ozean mit seinem Wind zur winddunklen See Das Seufzen der Wellen... Aus dunstigen Urwaldtiefen Kriechen Schlangen aus Flussnebeln, zur Schlacht gerüstet Die schweigenden Türme ihrer stummen Leiber Flehentliche Lycia, versuchungsvolle Flut Die Flut, die mich verfolgt Der Raub der Schlange und der geborstene Spiegel im Fluss Die Geisterkerze, ein schwacher Rauch von Asche Mit geheimen Worten zur weissen Brust der Flut gebeugt Über den schwarzen Sümpfen flehen Kleine Mädchen wie Seemuscheln Unheilschwestern, die Kurtisanen der Fischgötter In Trauergewändern und heiteren Gewändern Lycia, die schwarze Ernte, die Hure von der Gasse Stirbt im tiefen Wasser Ertrunken hängt der Tempeltänzer Wie ein harpunierter Fisch Zur weissen Brust der Flut gebeugt (Zur weissen Brust der Flut gebeugt) Zur weissen Brust der Flut gebeugt (Zur weissen Brust der Flut gebeugt) Gebeugt Lycia, Lycia, Lycia, Lycia, Lycia, Lycia...