[00:00.00] 作词 : SPRENG, ALEXANDER FRANK [00:01.00] 作曲 : SPRENG, ALEXANDER FRANK [00:09.91]Ach, wie das Wispern unter Stiegen, [00:15.35]Aus den Schatten unheilschwanger waberndes Gewölk, [00:20.66]Geformtes Nichts, gesponnen um zu fliegen, [00:25.86]Zu greifen und in Wonne sich zu wiegen, [00:30.82]Aus nichts als Luft gegriffen unter dem Gebälk. [00:37.38]Ach, wie das Glühen von dem Lichte, [00:42.84]Unter Türen flackernd, glimmend drohendes Geschein, [00:48.33]Und doch allein der Düsternis verpflichtet [00:53.64]Das Grau zu tausend Schatten erst verdichtet [00:58.74]Nicht wärmt der schale Glanz das Herz noch das Gebein. [01:05.15]Ach, wenn die Fratzen aller Schrecken, [01:10.59]Aus den Spiegeln schreckensdräuend bösen Blick [01:16.03]Richten auf dich, du möchtest dich verstecken [01:21.05]Willst fliehen, doch hinter Wänden hinter Ecken [01:26.17]Warten nur neue Gräuel, und es gibt kein Zurück. [01:33.22]So hör, oh Wand'rer, wenn du dich verirrst, [01:38.28]Im Spiegelkabinett den Weg verlierst, [01:43.68]Im Labyrinth des Schauders einsam und verlassen stehst, [01:50.04]Dann folge der Geschichte. Dann dem Satz. Dem Wort. [01:55.22]Den Blick nach vorn, den Schritt nach hinten, so geht's fort [02:00.67]Und schließ die Tür, und lösch das Licht bevor du gehst.