[01:02.002]Ein letzter Strahl, den die Sonne führt [01:09.686]der Hauch von Wärme, verendet am Tor der Zeit [01:17.129]die Schatten ziehen auf, verhüllen den Tag [01:27.135]Einsamkeit macht sich breit, Stille, sie naht [02:03.464]Ein stummer Zeuge, dreht sich im Wind [02:11.156]durchbohrt von Kälte, dem Ende geweiht, [02:16.627]entsinnt die Trauer des Lebens, vom Tode befreit [02:26.474]der Zwang zu bestehen, ein letztes Geleit [03:35.617]...und so schwebt es zu Boden, getragen vom Wind [03:43.173]verlassen da Heim, die Stätte des Heils, seit Beginn des Bestehens [03:51.057]alleine verendet, Stille kehrt ein, Andacht [03:58.755]Nebel drückt, bedeckt sit Leib und Seel', er wirft das Leichentuch [04:06.542]Trostlos schwindet es dahin, in den weiten der Welt [04:14.148]verloren im Grab, vom kühlen Nass bedeckt [04:21.598]ein kleines Leben, der Mitte entrückt... [04:29.402]Lauf der Zeit gewillt, dem Tod als Schicksal zu geben [05:38.597]Trist und Karg, zieht der Herbst, seine Bahn der Melancholie [05:47.962]fahles Licht dringt hindurch, auf den Grund meiner Seele [05:55.871]schleppend, leisten Schritts, doch gewiss [06:01.438]der Tod er naht und befreit, das Leben einer Qual